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In den Medien genießen die Wind- und Sonnenenergie eine große Aufmerksamkeit. Es gibt aber auch noch andere Formen regenerativer Energien, wie zum Beispiel die Geothermie. Im Jahre 2011 entfielen 5,4 Prozent, bzw. 700 Millionen Euro des Gesamtumsatzes mit Erneuerbaren-Energien-Anlagen in Höhe von 13,1 Milliarden Euro auf  die Geothermie. Professoren und Experten sind sich einig: Ohne Geothermie kann und wird die Energiewende nicht gelingen.

Bei der Oberflächengeothermie werden Sonden in die Erdoberfläche vergraben und anschließend an einem Wasserkreislauf angeschlossen. Das Prinzip ähnelt einer Fußbodenheizung. Mittels einer Wärmepumpe kann das erwärmte Wasser anschließend für den täglichen Gebrauch genutzt werden. Geothermie kann allerdings auch in deutlich tieferen Erdschichten eingesetzt werden. Von 100 Meter bis mehrere Tausend Meter ist alles möglich, wobei mit steigender Tiefe die Erdinnentemperatur zunimmt. Pro 1.000 Meter wird von einem Temperaturanstieg von 30 bis 35 Grad Celsius ausgegangen. Spezielle Temperaturkarten visualisieren die Temperaturunterschiede und markieren die Orte, wo sich eine Bohrung besonders lohnt. 

Das teuerste bei der Geothermie ist die Bohrung, diese macht zwischen 60 und 70 Prozent der Gesamtkosten aus. In Zukunft könnten 50 Prozent des Wärmebedarfs und 20 Prozent des Strombedarfs durch diese Form der regenerativen Energie gedeckt werden. Eine Förderung ist dabei dringend notwendig.

Anbieter für Geothermie und andere regenerative Energieformen finden Sie in dieser Rubrik des Firmenverzeichnisses.

Autor: Martin Brosy