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Stromvergleich

Vergleichen Sie bei uns bequem die Tarife von über 900 Stromanbietern. Es entsteht keine Versorgungslücke und der Stromanbieter erledigt für Sie die Formalitäten und Bürokratie. Einfach, kostenlos und unverbindlich einen Vergleich durchführen.

Wie funktioniert der Stromanbieter-Vergleichsrechner?

Um einen Stromanbietervergleich auf www.energienpoint.de durchzuführen, sollten Sie sich einige Minuten Zeit nehmen und die Pflichtfelder nach bestem Wissen ausfüllen. Die Nutzung ist für Sie kostenlos und garantiert unverbindlich. Wir arbeiten mit Check24 zusammen. Im Folgenden erklären wir Ihnen die vordefinierten Auswahlmöglichkeiten und die Eingabefelder des Vergleichsrechners.

1. Geben Sie Ihre Postleitzahl ein.

Im ersten Schritt müssen Sie Ihre Postleitzahl eingeben. Diese Angabe ist insofern von Nöten, da der Vergleichsrechner mit Hilfe der Postleitzahl die Stromanbieter in Ihrer Nähe heraussucht.

2. Geben Sie Ihren jährlichen Stromverbrauch an.

Den jährlichen Stromverbrauch können Sie entweder über den Schieberegler oder mit einem Klick auf die Menschen einstellen. Alternativ können Sie im Eingabefeld auch den exakten Stromverbrauch eingeben. Bitte werfen Sie einen Blick auf Ihre letzte Stromrechnung. Dort finden Sie die benötigte Angabe.

3. Wählen Sie die Vertragslaufzeit aus.

Über ein Drop-Down-Menü können Sie zwischen folgenden Vertragslaufzeiten wählen: egal, Max. 1 Monat, Max. 3 Monate, Max. 6 Monate, Max. 12 Monate und Max. 24 Monate. Standardmäßig ist eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten eingestellt.

4. Bestimmen Sie die Zahlweise der Abschlagszahlung

Im Vergleichsrechner können Sie einstellen, ob Sie die gesamte Abschlagszahlung im Voraus oder monatlich bezahlen möchten. Der Stromtarif wird in der Regel günstiger, wenn Sie komplett in Vorkasse gehen. Sollte der Stromanbieter in die Insolvenz rutschen, können die geleisteten Vorauszahlungen verloren gehen.

5. Privat oder gewerblich?

Wenn Sie einen günstigeren Stromtarif für Ihre Firma suchen, dann müssen Sie auf „gewerblich“ klicken. Haushalte klicken auf „privat“.

6. Ist reiner Ökostrom gewünscht?

Mehr und mehr Menschen möchten reinen Ökostrom beziehen. Damit unterstützen Sie Projekte aus dem Bereich der erneuerbaren Energien und tun der Umwelt etwas Gutes. Klicken Sie auf „Ja“ um günstige Ökostrom-Tarife angezeigt zu bekommen.

7. Tarife mit Neukundenbonus anzeigen lassen

Viele Stromanbieter honorieren den Wechsel zum selbigen mit einem Neukundenbonus. Wenn Sie davon profitieren möchten, dann müssen Sie auf „Ja“ klicken.

8. Feste Energiemenge mit einem Pakettarif abnehmen?

Wer jedes Jahr den gleichen Stromverbrauch hat und diesen in Zukunft gut einschätzen kann, kann beim Versorger eine bestimmte Energiemenge zu einem Fixpreis abnehmen. Wird der zur Verfügung gestellte Strom nicht komplett verbraucht, verfallen in der Regel die restlichen Einheiten. Der Mehrverbrauch wird in Rechnung gestellt. Sollten Sie sich unsicher sein, belassen Sie die Auswahl auf „Nein“.

9. Tarife mit Kaution anzeigen?

Klicken Sie auf „Ja“, wenn Sie Anbieter angezeigt haben möchten, welche von Ihnen eine Kaution verlangen. Die Kaution wird bei Vertragsende an Sie ausbezahlt, allerdings während der Laufzeit nicht verzinst. Wir empfehlen Ihnen von solchen Angeboten Abstand zu nehmen.

10. Ist eine Preisgarantie notwendig?

Wer sich gegen steigende Strompreise absichern möchte, kann sich im Vergleichsrechner nur Tarife mit einer Preisgarantie von 12 Monaten anzeigen lassen. Innerhalb dieses Zeitraums darf der Energieversorger den Strompreis nicht erhöhen.

11. Besondere Kriterien erfüllen?

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, dann sollten Sie bei den „Check24-Richtlinien“ „Ja“ anklicken. Das Internetportal zeigt Ihnen dann nur Ergebnisse an, welche die Tarifkriterien des Unternehmens erfüllen.

Im letzten Schritt müssen Sie nur noch auf „Vergleichen“ klicken. Binnen weniger Sekunden erhalten Sie dann den günstigsten Stromtarif angezeigt.

Sie stellen die Fragen! Wir haben die Antworten.

Bitte lesen Sie sich die folgenden Erklärungen in Ruhe durch. Wir haben versucht, aufkommende Fragen kompetent zu beantworten.

1. Was verbirgt sich hinter der Liberalisierung des Energiemarktes?

Es war Roman Herzog, der am 24. April 1998 das Energiewirtschaftsgesetzt unterzeichnete und somit den Energiemarkt für neue Unternehmen öffnete. Hinter der Liberalisierung des Strommarktes steckte die Idee, den Wettbewerb im Markt zu erhöhen und somit die Preise für Energie für den Verbraucher zu senken. Bis zum Jahr 2000 gaben die Preise auch nach. Es wurden viele neue Anbieter gegründet, welche den Stromriesen und Stadtwerken Marktanteile streitig machen wollten. Viele der neuen Anbieter mussten allerdings Insolvenz anmelden oder wurden von den Energieriesen geschluckt. Es gibt in Deutschland weit mehr als 1.000 Energieanbieter und im Durchschnitt kann jeder Haushalt zwischen 102- Strom und 37 Gas-Versorgern wählen.

Laut Angaben des BDEW ist der Strompreis für einen Haushalt mit drei Personen zwischen 2000 und 2012 um 86 Prozent gestiegen. Daran ist aber nicht die Liberalisierung des Strommarktes schuld, sondern die Energiewende und die damit verbundenen Umlagen.

2. Worauf muss ich beim Ökostrom achten?

Im Stromvergleichsrechner können Angaben über den Bezug von Ökostrom gemacht werden. Ökostromtarife sind mittlerweile genauso günstig wie klassische Stromtarife. Der Trend zum Ökostrom ist ungebrochen. Die Bundesnetzagentur in Bonn bezifferte für das Jahr 2009 die Anzahl privater Haushalte die umweltverträglichen Strom bezogen auf 2,6 Millionen. Mittlerweile ist die Anzahl auf über drei Millionen Haushalte angestiegen.

Die Verbraucher werden beim Ökostrom teilweise an der Nase herum geführt, denn Stromanbieter können Ökostrom-Zertifikate erwerben, ohne selbst in grüne Energie zu investieren oder zu produzieren. Die Stiftung Warentest ratet deshalb vom Renewable Energy Certificate System (RECS) ab. Ein Anbieter generiert mit Hilfe der Wasserkraft zwei Megawatt Strom. Dafür erhält er das RECS-Zertifikat. Das Zertifikat kann an einen deutschen Anbieter, der ausschließlich auf fossile Brennstoffe setzt verkauft werden. Der deutsche Erzeuger kann mit dem Zertifikat einen Ökostrom-Tarif anbieten, obwohl er faktisch weiterhin auf fossile Energieträger setzt.

Empfehlenswert sind die folgenden Labels: Ok-Power und das Grüner Strom Label. Die Labels werden nur vergeben, wenn der Anbieter tatsächlich Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt.

Der Strompool

Im Jahre 2012 betrug der Anteil der erneuerbaren Energien (Photovoltaik, Wasserkraft, Biomasse und Windenergie) an der Bruttostromerzeugung nach Angaben des BDEW 22 Prozent. Im Jahr 2013 ist der Anteil auf 24,7 Prozent angestiegen. Der Großteil des benötigten Stroms wird folglich noch durch konventionelle Energiequellen (Atomkraft, Kohle…) erzeugt. Wer auf Ökostrom umsteigt, sorgt dafür, dass der Anteil regenerativer Energien am Bruttostromverbrauch steigt. In einigen Jahrzehnten wird der Anteil fossiler Brennstoffe so gering sein, dass der Strompool zum großen Teil durch erneuerbaren Energien gespeist wird.  Die Bundesregierung möchte den Anteil regenerativer Energien bis 2050 auf 60 Prozent erhöhen. In der vorangegangenen Grafik wurde Ihnen dieses Ziel grafisch aufbereitet.

3. Welche Vorteile bietet mir euer Stromanbietervergleich?

Wir arbeiten beim Stromanbietervergleichsrechner mit Check24 zusammen. Der Rechner vergleicht über 12.500 Tarife binnen weniger Sekunden. Dabei finden wir garantiert den besten Preis für Sie. Der Vergleichsrechner ist zudem TÜV zertifiziert. Check24 übernimmt auch eine erste Überprüfung des Kleingedruckten. Sollte ein Tarif nicht den Richtlinien des Unternehmens entsprechen, wird er nicht aufgenommen. Der Vergleichsrechner arbeitet komplett unabhängig und neutral. Es wird folglich kein Anbieter oder Tarif bevorzugt im oberen Bereich der Ergebnisse dargestellt.

4. Wie hoch ist das Einsparpotential?

Aus Bequemlichkeit wechseln die meisten Haushalte nicht zu einem billigeren Stromanbieter. Laut einer Studie beziehen 40 Prozent der Haushalte ihren Strom in der Grundversorgung. Dabei ergeben sich bei einem Wechsel Einsparmöglichkeiten von bis zu 400 Euro. Beim Ökostrom können 430 Euro und beim Gas bis zu 750 Euro eingespart werden. Als Kunde ist es nicht rentabel, bei den heimischen Stadtwerken zu bleiben. Prozentual können zwischen 20 und 30 Prozent der Stromkosten eingespart werden. Nutzen Sie unseren Vergleichsrechner und wechseln Sie zu einem günstigeren Stromanbieter.

5. Wie bürokratisch ist ein Strom-Anbieterwechsel?

Sollten Sie den Anbieter wechseln, müssen Sie sich keine Sorgen darüber machen, dass der Strombezug während des Wechsels unterbrochen wird. Das verbietet die Gesetzeslage in Deutschland. Der neue Anbieter kümmert sich um die Formalitäten und kündigt bei Bedarf sogar die bestehenden Verträge. Bevor Sie einen Wechsel in Erwägung ziehen, müssen Sie die Vertragslaufzeit ihres bestehenden Stromvertrages überprüfen. Wenn Sie umziehen und der bestehende Stromanbieter bis zum neuen Wohnort nicht liefern kann, wird der Vertrag im Regelfall nichtig.

6. Kommen bei einem Wechsel Kosten auf mich zu?

Bei einem Wechsel zu einem anderen Stromanbieter fallen keine Kosten an. Wie bereits im Absatz zuvor erklärt wurde, kümmert sich der neue Anbieter auch um sämtliche Formalitäten.

7. Werden gezahlte Abschläge bei Kündigung zurück erstattet?

Sobald der ehemalige Stromanbieter Ihren Verbrauch ermittelt hat, wird dieser mit den geleisteten Abschlagszahlungen verrechnet. Wenn Sie zu viel Geld bezahlt haben, bekommen Sie dieses selbstverständlich wieder. Im Gegenzug sind aber auch Nachzahlungen möglich.

8. Was soll ich tun, wenn mein Stromanbieter insolvent wird?

Als erstes sollten Sie umgehend den Stromanbieter wechseln. Während der Insolvenz erhalten Sie weiterhin Strom vom Grundversorger. Die Konditionen sind meistens aber relativ schlecht.

Energiespartipps

Auf Energienpoint.de haben unsere Autoren viele Energiespartipps zusammengetragen. Einige möchten wir Ihnen hier vorstellen. Für nähere Informationen besuchen Sie bitte folgende Unterseiten: Energiesparlampe, Geschirrspüler, Herd, Kühlschrank, Mikrowelle, Waschmaschine.

  • Achten Sie auf die richtige Energieeffizienzklasse
  • Setzen Sie auf Nachtstrom
  • Nutzen Sie LED-Lampen
  • Beladen Sie den Geschirrspülen richtig
  • Spülen Sie das Geschirr für die Spülmaschine nicht vor
  • Warten Sie das Spülgerät
  • Schalten Sie das ECO-Programm an
  • Kochen Sie mit dem passenden Kochfeld
  • Mit Deckel kochen
  • Verzichten Sie auf die Selbstreinigungsfunktion beim Herd
  • Den Herd nicht vorheizen
  • Restwärme nutzen
  • Umluft einschalten
  • Trommel der Waschmaschine komplett befüllen
  • Verzichten Sie auf Vorwäsche
  • Waschmittel richtig dosieren
  • Temperaturzonen im Kühlschrank nutzen
  • Temperatur im Kühlschrank verringern
  • Bei Urlaub den Stecker ziehen
  • Gerät mit No-Frost-Funktion kaufen

Autor: Martin Brosy